Im Rahmen ihres Arbeitsprogramms für die laufende Legislatur machte der Schenner Gemeindeausschuss Lokalaugenscheine in der Gemeinde Deutschofen: Es ging dabei um die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs durch die Errichtung eines Busbahnhofes sowie der Schaffung eines Kunstrasenplatzes für den Fußball. Bürgermeisterin Annelies Pichler, Vizebürgermeister Sepp Mair sowie die Referenten Simone Piffer, Hans Pircher und Franz Daprá informierten sich bei Bürgermeister Bernhard Daum, der ähnliche Projekte bereits umgesetzt hat und sammelten so Erfahrungen aus erster Hand.
Beim Thema Busbahnhof wollte die Gruppe aus Schenna erfahren, wie eine solcher konkret aussehen kann und welche Lösungen sich auf Schenna übertragen lassen, bzw. welche Rahmenbedingungen es dafür braucht? Der neue Busbahnhof in Deutschnofen gab dazu wertvolle Anhaltspunkte.
Beim Kunstrasenplatz wiederum ging es darum, die Vor- und Nachteile einer solchen Anlage abzuwägen: Welche Vorteile bringt sie für Vereine und Spielerinnen und Spieler? Welche Herausforderungen gilt es in Bezug auf Pflege, Kosten oder Umwelt zu beachten?
Besonders aufschlussreich war, dass neben Bürgermeister Bernhard Daum auch Fachtechniker Rede und Antwort standen und die Hintergründe zu Planung und Umsetzung erläuterten. Der Besuch bot damit nicht nur einen Einblick in die Ergebnisse, sondern auch in die Entscheidungsprozesse dahinter.
Zum Abschluss lud Bürgermeister Daum die Delegation in das historische Rathaus von Deutschnofen ein – ein eindrucksvoller Rahmen für den guten Austausch.
Der Lokalaugenschein hat gezeigt: Der Blick über die Gemeindegrenzen hinaus ist sinnvoll und notwendig. Erfahrungen aus anderen Orten liefern wertvolle Impulse für die Arbeit in Schenna – und helfen dabei, die im Programm dieser Legislaturperiode gesetzten Ziele fundiert und praxisnah umzusetzen.
Besichtigung des Kunstrasenplatzes