Auf Einladung von Stadtrat Christoph Mitterhofer nahmen Bürgermeisterin Annelies Pichler, Gemeindereferent für Landwirtschaft Hans Pircher, Gemeinderat und Bezirksobmann des Bauernbundes Hannes Dosser und Gemeinderat und Schenner Obmann des Bauernbundes Philipp Weger kürzlich an einem Lokalaugenschein im Meraner Schlachthof teil.
Ziel des Lokalaugenscheins war es, den beteiligten Gemeinden die Bedeutung dieses Standortes aufzuzeigen. Der Schlachthof ist ein zentraler Dienst für die bäuerlichen Betriebe und für die regionale Fleischverarbeitung. Kurze Transportwege bedeuten weniger Stress für die Tiere, mehr Tierwohl und eine höhere Fleischqualität. Gleichzeitig ermöglicht der Schlachthof eine regionale Vermarktung und Direktvermarktung. Die Anlage stammt aus historischer Bausubstanz. Der bauliche Zustand macht deutlich, dass in den kommenden Jahren Investitionen notwendig sein werden. Gerade deshalb war der gemeinsame Austausch vor Ort wichtig, um die anstehenden Herausforderungen realistisch einschätzen zu können.
Die Gemeinde Schenna beteiligt sich bereits heute an den laufenden Kosten. Der jährliche Beitrag wird nach einem festgelegten Schlüssel berechnet, der sowohl die Einwohnerzahl als auch die Anzahl der Großvieheinheiten berücksichtigt. Diese Beteiligung wird weiterhin als sinnvoll und notwendig erachtet.
Der Lokalaugenschein hat deutlich gemacht, dass der Meraner Schlachthof ein wesentlicher Bestandteil der regionalen Infrastruktur ist. Er leistet einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Landwirtschaft und zur Sicherung einer regionalen Versorgung auch über die Stadtgrenzen hinaus.
Schlachthof Meran
Besichtigung des Schlachthofes Meran